Beim Kauf eines Gebrauchtwagens spielt der Kilometerstand eine zentrale Rolle. Leider kursieren immer wieder Fahrzeuge mit manipulierten Kilometerzahlen auf dem Markt. Wie Sie solche Fälschungen erkennen und warum eine gründliche Kilometerstandprüfung unverzichtbar ist, erklären wir Ihnen hier.
Ein gefälschter Kilometerstand kann den Wert eines Autos künstlich erhöhen und versteckte Mängel verschleiern. Typische Anzeichen für eine mögliche Manipulation sind:
Tipp: Vergleichen Sie den Kilometerstand immer mit dem letzten TÜV-Bericht oder Werkstattrechnungen.
Mit diesen Methoden können Sie selbst aktiv werden:
Moderne Fahrzeuge speichern Kilometerdaten in mehreren Steuergeräten. Eine professionelle Auslesung in der Werkstatt deckt meist Diskrepanzen auf.
Dienste wie VinAbfrage.Com vergleichen gespeicherte Kilometerstände aus Inspektionen und Unfallberichten.
Spezialisierte Gutachter prüfen nicht nur den Tacho, sondern auch Motorelektronik und mechanische Verschleißspuren. Kosten: ca. 100–250 €.
Ja – selbst bei professionellen Manipulationen bleiben oft Spuren in versteckten Speichern oder am Fahrzeugzustand erkennbar.
Seriöse Händler bieten meist kostenlose Checks an. Fordern Sie jedoch immer einen unabhängigen Prüfbericht an.
Eine gründliche Kilometerstandprüfung schützt nicht nur vor finanziellen Verlusten, sondern auch vor Sicherheitsrisiken durch verschwiegene Mängel. Nutzen Sie Werkstatt-Checks und digitale Tools, um auf Nummer sicher zu gehen. Wie sagt man so schön: „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ – gerade beim Autokauf!
Tipp: Achten Sie bei der Prüfung auch auf Rostspuren unter dem Fahrzeug – diese verraten oft echte Nutzungsdauer.